Ich weiss, ich weiss, ich sollte öfter schreiben, aber ich weiss nicht wovon. Es gibt nichts wirkliches zu berichten. Das Wetter ist schön, meistens. Ansonsten ist es schlecht.
Heute gehts in den King's Park. Den kenne ich ja schon, aber ick glaube, heute gibt's ne Tour oder so. Oder ne Ausstellung...weiss ich nicht mehr. Aber kann ja eventuell danach berichten.
Am Mittwoch war ick mit anderen Deutschen auf nem Kurzfilmabend. Sehr zu empfehlen: Skate Path, Share Path. Schöne Bildchen plus coole Musike aus Perth/ WA.
Auch sehr schön, aber n bissi dolle anrührend (Pipi in den Augen) war der schwedische Beitrag "Passing Hearts". Ganz groß! Achja, die Veranstaltung hiess "Futureshorts" und die ist global. Also gibts die auch in D und A und sonstewo. Deswegen: nachkieken und hingehen!!!
So, das wars von mir hier. Werde ganz bald wieder schreiben. Dann vielleicht sogar mehr.
Bestes
Tina
Sonntag, 17. Juli 2011
Dienstag, 28. Juni 2011
Samstag, 25. Juni 2011
Zurück in Australia
Bin wieder zurück in Perth. Nach ganzen drei Tagen in oder auch auf Bali.
Erster Eindruck: der Abflug aus Perth. Ick liebe den Anflug und Abflug aus dieser Stadt! Bei Tageslicht und im Dunkeln schön. Tagsüber das Türkis des Indischen Ozeans plus weisseste Strände wohin das Auge reicht und nachts die paar Hochhäuser in einer Suppe aus Lichtern der Suburbs drumherum. Es glitzert!
Die ersten Eindrücke von Bali waren überwältigend: warm, schwül, asiatisch, anders, stinkend. Verrückt schon die Einreise: Um ein Visa zu bekommen, müssen erstmal 25 US Dollars locker gemacht werden. Danach noch die normale Einreise mit Fragen wie: was man machen mag, wie lange man bleiben mag usw. Für die Einreise braucht man aber ne ganze lange Weile, weil selbst in der Nacht ewige Schlangen darauf warten, reingelassen zu werden. Traumhaft während des Wartens: die Ansagen des Flughafens, in einem recht forschem Englisch, "Achtung meine Damen und Herren, hiermit wird darauf hingewiesen, dass Flug XXXX aus XXXX soeben gelandet ist. Danke." Hö?
Die Taxifahrt vom Flughafen beginnt mit der Anmeldung an einem Taxicounter. Da wird angesagt, wo man hin möchte, Geld bezahlt und dann kommt ein Taxifahrer und bringt dich zu seinem Taxi. Da in Bali die Strassen/ Gänge zum Teil extrem eng sind, musste ick die letzten 100m laufen, da der Taxifahrer sich weigerte, reinzufahren. Hmpfh! Und das, obwohl dem asiatischen Verkehrsteilnehmer sonst NICHTS zu riskant ist! Ich bin ja nicht zu schreckhaft verkehrstechnisch, nachdem ick heldenhaft das Fahren auf der falschen Seite erlernt habe. Aber auf Bali würde ick nicht mal wissen, auf welcher Seite eigentlich gefahren wird, da jeder fährt, wie er oder sie will und wohin man sich mit seinem Roller durchquetschen kann. Der Herzinfarkt durch Verkehr wurde nach Ankunft im Hotel freundlicherweise durch ein Bintang (lokales Bier) weggetrunken.
Die Tage dann auf Bali wurden vornehmlich Schatten suchend verbracht. Habe 3 she interessante Damen getroffen, mit denen ick die meiste Zeit entweder essen, Orte erkunden, Bier trinken und vor allem die unzähligen Spas besuchen war.
Essenstechnisch haben wir versucht, vor allem lokal zu speisen...lecker. Haben uns vom Lonely Planet (die sind ja jetzt meine Freunde, durch 1a Fachwissen ... siehe vorherige Blogs) oder durch Mundpropaganda inspirieren lassen. Am Abschiedsabend gabs Thunfischsteak mit allem Drum und Dran für 5 Dollar. Die Dinnerbegleitung des Abends war bunt gemixt und hat mich einmal mehr darüber freuen lassen, wie unglaublkich cool doch das Reisen ist: eine Spanierin, ein Italiener, ein Australier, eine Engländerin und ein Amerikanisches Pärchen, wobei sie asiatische und er afrikanische Wurzeln hatte...geilo!
Surfen war ick auch und entgegen aller Erwartungen war ick ooch recht erfolgreich. Soll heissen: Ick stand auf dem verdammten Ding auf der Welle...well, dem Schaum. Aber ein Anfang ist gemacht. Jetzt musset hier nur wieder Sommer werden und dann jeht's rund oder so. Vielleicht. Kann jetzt jedenfalls behaupten, ick war ma Wellenreiter. Check.
Jetzt bin ick wieder zurück und freue mich wieder über Kameraden hier: laute Piepmätze, Sonne und Regen von Zeit zu Zeit. Nachher gehts in eine andere Vorstadt, Nachmittagsbesuch bei B.s Eltern. Ick hoffe, es gibt Kuchen :-)
Liebste Grüße in den Sommer
icke
Erster Eindruck: der Abflug aus Perth. Ick liebe den Anflug und Abflug aus dieser Stadt! Bei Tageslicht und im Dunkeln schön. Tagsüber das Türkis des Indischen Ozeans plus weisseste Strände wohin das Auge reicht und nachts die paar Hochhäuser in einer Suppe aus Lichtern der Suburbs drumherum. Es glitzert!
Die ersten Eindrücke von Bali waren überwältigend: warm, schwül, asiatisch, anders, stinkend. Verrückt schon die Einreise: Um ein Visa zu bekommen, müssen erstmal 25 US Dollars locker gemacht werden. Danach noch die normale Einreise mit Fragen wie: was man machen mag, wie lange man bleiben mag usw. Für die Einreise braucht man aber ne ganze lange Weile, weil selbst in der Nacht ewige Schlangen darauf warten, reingelassen zu werden. Traumhaft während des Wartens: die Ansagen des Flughafens, in einem recht forschem Englisch, "Achtung meine Damen und Herren, hiermit wird darauf hingewiesen, dass Flug XXXX aus XXXX soeben gelandet ist. Danke." Hö?
Die Taxifahrt vom Flughafen beginnt mit der Anmeldung an einem Taxicounter. Da wird angesagt, wo man hin möchte, Geld bezahlt und dann kommt ein Taxifahrer und bringt dich zu seinem Taxi. Da in Bali die Strassen/ Gänge zum Teil extrem eng sind, musste ick die letzten 100m laufen, da der Taxifahrer sich weigerte, reinzufahren. Hmpfh! Und das, obwohl dem asiatischen Verkehrsteilnehmer sonst NICHTS zu riskant ist! Ich bin ja nicht zu schreckhaft verkehrstechnisch, nachdem ick heldenhaft das Fahren auf der falschen Seite erlernt habe. Aber auf Bali würde ick nicht mal wissen, auf welcher Seite eigentlich gefahren wird, da jeder fährt, wie er oder sie will und wohin man sich mit seinem Roller durchquetschen kann. Der Herzinfarkt durch Verkehr wurde nach Ankunft im Hotel freundlicherweise durch ein Bintang (lokales Bier) weggetrunken.
Die Tage dann auf Bali wurden vornehmlich Schatten suchend verbracht. Habe 3 she interessante Damen getroffen, mit denen ick die meiste Zeit entweder essen, Orte erkunden, Bier trinken und vor allem die unzähligen Spas besuchen war.
Essenstechnisch haben wir versucht, vor allem lokal zu speisen...lecker. Haben uns vom Lonely Planet (die sind ja jetzt meine Freunde, durch 1a Fachwissen ... siehe vorherige Blogs) oder durch Mundpropaganda inspirieren lassen. Am Abschiedsabend gabs Thunfischsteak mit allem Drum und Dran für 5 Dollar. Die Dinnerbegleitung des Abends war bunt gemixt und hat mich einmal mehr darüber freuen lassen, wie unglaublkich cool doch das Reisen ist: eine Spanierin, ein Italiener, ein Australier, eine Engländerin und ein Amerikanisches Pärchen, wobei sie asiatische und er afrikanische Wurzeln hatte...geilo!
Surfen war ick auch und entgegen aller Erwartungen war ick ooch recht erfolgreich. Soll heissen: Ick stand auf dem verdammten Ding auf der Welle...well, dem Schaum. Aber ein Anfang ist gemacht. Jetzt musset hier nur wieder Sommer werden und dann jeht's rund oder so. Vielleicht. Kann jetzt jedenfalls behaupten, ick war ma Wellenreiter. Check.
Jetzt bin ick wieder zurück und freue mich wieder über Kameraden hier: laute Piepmätze, Sonne und Regen von Zeit zu Zeit. Nachher gehts in eine andere Vorstadt, Nachmittagsbesuch bei B.s Eltern. Ick hoffe, es gibt Kuchen :-)
Liebste Grüße in den Sommer
icke
Sonntag, 5. Juni 2011
Feiertage die Zweite - Aufregung!
Zum Wetter: es ist herrlich! Nicht mehr soo warm, aber der Himmel ist blau, ein Traumtag nach dem anderen. Und das, obwohl seit Mittwoch offiziell Winter ist. Ick liebe dieses Land, die meiste Zeit jedenfalls.
Am Montag wird mal wieder gefeiert, wusste bis vor fünf Minuten nicht mal was, habe mich aber schlau gemacht: Foundation Day. Hier wird der Gründung der Swan River Colony im Jahre 1829 gedacht. Davor waren die einzigen europäischen Leute in WA britische Soldaten, die in Albany seit 1826 stationiert waren. Stirling und seine Mannen haben dann einige Erkundungstouren auf und um den Swan River unternommen und festgestellt, da siedeln zu wollen. Da die Kapitäne Fremantle und Stirling hiessen, bekamen alle möglichen Orte deren Namen oder heissen so wie Orte in England...gähn!
Und da morgen ebendieser Foundation Day begangen wird, wird der Queen's Birthday in WA verschoben. Traditionell in den Oktober (hatten wir ja im letzen Blogeintrag). Habe mich im Internet nochmals kundig gemacht und folgendes recherchiert: Da Ende Oktober das Commonwealth Heads of Government Meeting in Perth stattfinden wird, wo auch die Queen zugegen sein wird, dachte man sich, dass es ja ganz praktisch wäre, wenn man den Geburtstag quasi mit Geburtstagkind feiern könnte. Also wurde der Feiertag einfach nochmal um zwei Wochen verschoben. (Natürlich auch hier Ausnahmeregelungen, aber das führt zu weit.) Find ick nett!
Der Kater is krank. Action hustet. Und da das für ihn wohl ganz schön anstrengend ist, ist der Name gerade alles andere als Programm. Buhuuu. Ick war begeistert vom Besuch beimn Tierarzt. Ick glaube Action auch, jedenfalls wirkte er sehr entspannt, zog es aber vor, nach dem Heimkommen unter dem Bett zu verschwinden...nur vorsorglich. Er wurde aber wieder gesehen, und gehört.
Am Dienstag geht's nach Bali. Am Abend fliege ick nach Denpasar und ick bin soo aufgeregt! Ick freu ma wahnsinnig. Habe zwar noch wenig Ahnung von dem, was mich in Indonesien erwarten wird, aber ick habe sooo schöne Fotos von irgendwelchen Tempeln gesehen, die ick mir unbedingt ankiekn will. Bali gilt ja gemeinhin als das Mallorca der Australier...man darf gespannt sein und ick werde berichten.
Bin noch aufgeregter ob der Tatsache, dass ick ja dann nächsten Freitag wieder nach Australien einreisen werde...uiuiui! Ick hoffe, die lassen mich wieder rein! Habe so viele Horrorgeschichten gehört von Leuten, die sie quasi abgeschoben haben. Wer weiss, falls sie mich aus irgeneinem Grund am Freitag abweisen, würde ich gerne am Sonntag in Berlin brunchen!
So, Frühstück Nr. 2 wartet.
Sonnigste Grüße von mir hier!
Am Montag wird mal wieder gefeiert, wusste bis vor fünf Minuten nicht mal was, habe mich aber schlau gemacht: Foundation Day. Hier wird der Gründung der Swan River Colony im Jahre 1829 gedacht. Davor waren die einzigen europäischen Leute in WA britische Soldaten, die in Albany seit 1826 stationiert waren. Stirling und seine Mannen haben dann einige Erkundungstouren auf und um den Swan River unternommen und festgestellt, da siedeln zu wollen. Da die Kapitäne Fremantle und Stirling hiessen, bekamen alle möglichen Orte deren Namen oder heissen so wie Orte in England...gähn!
Und da morgen ebendieser Foundation Day begangen wird, wird der Queen's Birthday in WA verschoben. Traditionell in den Oktober (hatten wir ja im letzen Blogeintrag). Habe mich im Internet nochmals kundig gemacht und folgendes recherchiert: Da Ende Oktober das Commonwealth Heads of Government Meeting in Perth stattfinden wird, wo auch die Queen zugegen sein wird, dachte man sich, dass es ja ganz praktisch wäre, wenn man den Geburtstag quasi mit Geburtstagkind feiern könnte. Also wurde der Feiertag einfach nochmal um zwei Wochen verschoben. (Natürlich auch hier Ausnahmeregelungen, aber das führt zu weit.) Find ick nett!
Der Kater is krank. Action hustet. Und da das für ihn wohl ganz schön anstrengend ist, ist der Name gerade alles andere als Programm. Buhuuu. Ick war begeistert vom Besuch beimn Tierarzt. Ick glaube Action auch, jedenfalls wirkte er sehr entspannt, zog es aber vor, nach dem Heimkommen unter dem Bett zu verschwinden...nur vorsorglich. Er wurde aber wieder gesehen, und gehört.
Am Dienstag geht's nach Bali. Am Abend fliege ick nach Denpasar und ick bin soo aufgeregt! Ick freu ma wahnsinnig. Habe zwar noch wenig Ahnung von dem, was mich in Indonesien erwarten wird, aber ick habe sooo schöne Fotos von irgendwelchen Tempeln gesehen, die ick mir unbedingt ankiekn will. Bali gilt ja gemeinhin als das Mallorca der Australier...man darf gespannt sein und ick werde berichten.
Bin noch aufgeregter ob der Tatsache, dass ick ja dann nächsten Freitag wieder nach Australien einreisen werde...uiuiui! Ick hoffe, die lassen mich wieder rein! Habe so viele Horrorgeschichten gehört von Leuten, die sie quasi abgeschoben haben. Wer weiss, falls sie mich aus irgeneinem Grund am Freitag abweisen, würde ich gerne am Sonntag in Berlin brunchen!
So, Frühstück Nr. 2 wartet.
Sonnigste Grüße von mir hier!
Donnerstag, 19. Mai 2011
Geburtstage
So, da bin ick wieder! Mit nicht wirklich viel zu berichten, jedenfalls nichts, was ins Blog gehörte :-)
Es wird regnerischer und kälter. Verrückterweise sind für Berlin höhere Temperaturen angesagt als für Perth, der Mutter alles Schönwetters. Aber wie schon erwähnt, ist Regen auch mal ganz schön und vor allem romantisch. Hatten wir ja schon.
Samstag wurde geburtstagt. Der Knutsch wurde älter. Da am Wochenende aber Angelegenheiten die Familie verhinderten, wurde vorher gefeiert. Finde ick persönlich ne eigenartige Sacha, bin ick mir doch sicher, dass alleine vorm Geburtstag gratulieren Unglück bringt für die mindestens nächsten 365 Tage. Hier wird nicht nur vorher (Tage vorher) gratuliert, hier werden ganze Parties geschmissen, vorher. Da hamse sich doch wat von ihrer Queen abgekiekt, die feiert ja ooch wann sie will.
Auch das wird hier auf die Spitze getrieben. Frau Königin feiert mehrmals im Jahr bzw. wird in den unterschiedlichen Staaten zu verschiedenen Zeitpunkten befeiert. Normalerweise am zweiten Montag im Juni (klassischerweise Beginn der Skisaison in den Oststaaten). Westaustralien macht allet anders und legt den Queen's Birthday jährlich fest. Je nachdem wie die Schulferien und die Royal Perth Show liegen. Also ick find das schräg.
So, muss reichen für heute. Weiss nix mehr. Brauche Ruhe. So echt. Am Wochenende wird beim Umzug geholfen. Team Deutschland hat Zuwachs bekommen...yay! Mehrfach. Zum einen ist Herr F. Vater eines Sohnes geworden...jö und zum anderen wurde in Bens Büro jetzt die Kraut's Corner eröffnet. Soll heissen ne deutsche Kollegin...nochma yay! Da Deutschland Weiblich 2s andere Hälfte Franzose ist, werden und haben unsere Stereotypendiskussionen eine schöne Erweiterung erfahren. Haha! Dazu später mehr, vielleicht.
Jetzt n Tatort und dann ins Bett.
Grüße
icke
Es wird regnerischer und kälter. Verrückterweise sind für Berlin höhere Temperaturen angesagt als für Perth, der Mutter alles Schönwetters. Aber wie schon erwähnt, ist Regen auch mal ganz schön und vor allem romantisch. Hatten wir ja schon.
Samstag wurde geburtstagt. Der Knutsch wurde älter. Da am Wochenende aber Angelegenheiten die Familie verhinderten, wurde vorher gefeiert. Finde ick persönlich ne eigenartige Sacha, bin ick mir doch sicher, dass alleine vorm Geburtstag gratulieren Unglück bringt für die mindestens nächsten 365 Tage. Hier wird nicht nur vorher (Tage vorher) gratuliert, hier werden ganze Parties geschmissen, vorher. Da hamse sich doch wat von ihrer Queen abgekiekt, die feiert ja ooch wann sie will.
Auch das wird hier auf die Spitze getrieben. Frau Königin feiert mehrmals im Jahr bzw. wird in den unterschiedlichen Staaten zu verschiedenen Zeitpunkten befeiert. Normalerweise am zweiten Montag im Juni (klassischerweise Beginn der Skisaison in den Oststaaten). Westaustralien macht allet anders und legt den Queen's Birthday jährlich fest. Je nachdem wie die Schulferien und die Royal Perth Show liegen. Also ick find das schräg.
So, muss reichen für heute. Weiss nix mehr. Brauche Ruhe. So echt. Am Wochenende wird beim Umzug geholfen. Team Deutschland hat Zuwachs bekommen...yay! Mehrfach. Zum einen ist Herr F. Vater eines Sohnes geworden...jö und zum anderen wurde in Bens Büro jetzt die Kraut's Corner eröffnet. Soll heissen ne deutsche Kollegin...nochma yay! Da Deutschland Weiblich 2s andere Hälfte Franzose ist, werden und haben unsere Stereotypendiskussionen eine schöne Erweiterung erfahren. Haha! Dazu später mehr, vielleicht.
Jetzt n Tatort und dann ins Bett.
Grüße
icke
Samstag, 7. Mai 2011
Ick will hier keene schmutzige Wäsche waschen, meine Weste ist fast rein.
Im Zusammenleben mit anderen Menschen landet man ja gerne mal in abstrusen Diskussionen, über z.T. verrückte Dinge. Zusammenleben mit einem Australier plus reger Austausch mit einem ebenfalls deutsch-australischen Paar offenbart in diesen dann tatsächlich landestypische/ kulturspezifische(?) Eigenheiten, die eventuell noch nicht in den persönlichen Stereotypen abgespeichert sind.
Ick muss ja gestehen, ein Haushaltsfreak zu sein. Meistens jedenfalls. Ick putze gerne. Ick räume gerne in der Wohnung rum und ick mag es, die Wäsche zu machen. Am allerliebsten habe ich es gehabt, morgens in meiner Küche in der NKA zu sitzen und der Wäsche beim Drehen ihrer Runden zuzusehen, mit nem lecker Teechen zur Hand. Klingt vielleicht schräg, is aber so. Was würde ick für ne Waschmaschine wie meine in Berlin geben!
Hier in Australien, naja, wenigstens in unserem Hause und den meisten Haushalten, die ick kenne, wird im Toploader gewaschen. Ha! Da schmeisst man die Wäsche oben rein. Wie in einen Topf mit nem Mixstab in der Mitte. Dann macht man den Deckel drauf, Wasser läuft rein (kann man kiekn, das ist ganz cool) und dann wird die Wäsche durch den Mixstab in der Mitte durchgewühlt in der Wassersuppe.
Ick habe das Dasein des Toploaders so hingenommen und nur leise in mich reingeschimpft. Dachte nämlich, ick wäre die einzige, die sich an der Abwesenheit "echter" Waschmaschinen stört. ABER: Nee! Letztes Wochenende: Riesendiskussion: Australien versus Deutschland. Mixed Teams.
Deutschland männlich bringt leise Bedenken bezüglich des Toploaders vor. Hauptargument: Toploader sind gut gegen Wäsche aller Art und sauber machen sie auch nur wenn sie Lust haben. Woraufhin im gemsichten asutralischen Team, gemeinschaftlich die Augen gerollt werden und mit minderen Argumenten gegengehalten wird: Wenn die Wäsche nich so lange hält, kann man sich eben öfter neue kaufen... hö? Klingt eigentlich nach meiner Logik.
Interessanterweise wurde vom australischen Team ebenfalls angebracht, dass man diese Waschmaschinendiskussion anscheinend mit jedem Deutschen haben muss.
Memo an meine persönliche Stereotypenliste:
Deutschland - wir bestehen auf saubere, vor allem aber intakte Wäsche.
Australien - sie hassen Waschmaschinendiskussionen mit Deutschen, ebenso wie Beschwerden über ihr Brot, welches zugegebenermaßen fast noch schlechter als ihre Waschmaschinen ist.
Ick liebe dieses Land. Trotzdem.
Blablabla
Gute Nacht!
Ick muss ja gestehen, ein Haushaltsfreak zu sein. Meistens jedenfalls. Ick putze gerne. Ick räume gerne in der Wohnung rum und ick mag es, die Wäsche zu machen. Am allerliebsten habe ich es gehabt, morgens in meiner Küche in der NKA zu sitzen und der Wäsche beim Drehen ihrer Runden zuzusehen, mit nem lecker Teechen zur Hand. Klingt vielleicht schräg, is aber so. Was würde ick für ne Waschmaschine wie meine in Berlin geben!
Hier in Australien, naja, wenigstens in unserem Hause und den meisten Haushalten, die ick kenne, wird im Toploader gewaschen. Ha! Da schmeisst man die Wäsche oben rein. Wie in einen Topf mit nem Mixstab in der Mitte. Dann macht man den Deckel drauf, Wasser läuft rein (kann man kiekn, das ist ganz cool) und dann wird die Wäsche durch den Mixstab in der Mitte durchgewühlt in der Wassersuppe.
Ick habe das Dasein des Toploaders so hingenommen und nur leise in mich reingeschimpft. Dachte nämlich, ick wäre die einzige, die sich an der Abwesenheit "echter" Waschmaschinen stört. ABER: Nee! Letztes Wochenende: Riesendiskussion: Australien versus Deutschland. Mixed Teams.
Deutschland männlich bringt leise Bedenken bezüglich des Toploaders vor. Hauptargument: Toploader sind gut gegen Wäsche aller Art und sauber machen sie auch nur wenn sie Lust haben. Woraufhin im gemsichten asutralischen Team, gemeinschaftlich die Augen gerollt werden und mit minderen Argumenten gegengehalten wird: Wenn die Wäsche nich so lange hält, kann man sich eben öfter neue kaufen... hö? Klingt eigentlich nach meiner Logik.
Interessanterweise wurde vom australischen Team ebenfalls angebracht, dass man diese Waschmaschinendiskussion anscheinend mit jedem Deutschen haben muss.
Memo an meine persönliche Stereotypenliste:
Deutschland - wir bestehen auf saubere, vor allem aber intakte Wäsche.
Australien - sie hassen Waschmaschinendiskussionen mit Deutschen, ebenso wie Beschwerden über ihr Brot, welches zugegebenermaßen fast noch schlechter als ihre Waschmaschinen ist.
Ick liebe dieses Land. Trotzdem.
Blablabla
Gute Nacht!
Dienstag, 3. Mai 2011
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