Sonntag, 10. November 2013
Donnerstag, 7. November 2013
FL - die ersten Tage auf Deutsch
So, heute auf Deutsch. Bin gut angekommen nach EWIG langem Flug und EWIG langer Wartezeit in Atlanta. Verrückterweise war die Einreise wesentlich entspannter, als ich es mir vorher vorgestellt hatte. Der übliche Small Talk mit dem Beamten, die Frage was man vorhat und wie zum Teufel man zu Freunden in Florida komme. Warm isses und schön. Fühl mich wettertechnisch ein wenig an North WA erinnert...hach!
Ansonsten, wie schon auf Englisch erwähnt, alles ist riesig groß hier. Und die Menschen ziemlich dick. Manche auch nicht schön. Manche auch beides auf einmal.
Es gibt echt coole Dinge zu bestaunen. Mein Favorit bis jetzt: der Insinkerator. Ein Teil in der Spüle, was mit großem Krach alles zerheckselt, was man reinwirft. Ich habe bis jetzt nur Apfelschalen reingeschmissen (laangweilig), habe mir aber berichten lassen, dass da durchaus die Überreste eines Broilers durchgejagt werden könnten. Irgendwie gruselig, wie ick finde.
Mir wurde eine Runde Rasenmähen versprochen. Bevor hier Familienmitglieder beglückt in die Hände klatschen und sich auf meinen nächsten Berlinbesuch im Sommer freuen: braucht ihr nicht, wird nicht passieren! Hier verspricht die ganze Sache nämlich wesentlich mehr Spaß als zu Hause. Grund dafür: der Rasenmähertraktor. Bäm! Ist zwar kein John Deere, aber hey, klingt trotzdem nach ner Menge Fun-Potential so dass ich mich der Sache mal annehmen werde. Und Micha, wenn es Spaß macht, werde ich den ganzen Rasen mähen, so dass für dich nichts übrig bleibt :-)
Das Essen ist so, wie man es sich vorstellt, wenn man die ganzen dicken Menschen sieht: fritiert, fettig, ungesund und nicht weniger tierfeindlich als zum Beispiel die kroatische Küche (Achtung Vorurteil!).
Gestern waren wir zu dritt, nachdem wir den großen Blonden in den Kindergarten gebracht hatten, in irgendeinem ...mmmh... man könnte es Naturschutzgebiet nennen. Haken an der Sache: auch da fährt man mit dem Auto durch und muss eigentlich nicht aussteigen, die Natur wird aus dem Auto (Kategorie Panzer) bestaunt. Tiere haben wir jetzt keine gesehen, jedenfalls keine, mit denen wir gerechnet hatten. Eigentlich wollten wir Pelikane sehen, da das der Name des Gebietes versprach. Was wir gesehen haben und mir fast nen Herzinfarkt bereitet hat: ne Schlange, die so mir nichts dir nichts aus ner Palme gefallen ist, inklusive Ast, auf dem sie zuvor gechillt hatte. War ne ganze Weile danach nur mit Atmen beschäftigt. Und das, obwohl ick als alter "mit wilden und gefährlichen Tieren brauchste mir ma gar nicht zu kommen, ick war in Australien- Veteran" dachte, mich schockt nix mehr. Ist anders. Schlangen sind mir oll. Vor allem welche, die unvermittelt aus Bäumen purzeln.
Das wollte ich aber gar nicht schreiben. Habe die andere Sache aber irgendwie vergessen...schön blöd.
Ach ja, auf dem Rückweg sind wir über den Highway, um ein bisschen Zeit zu sparen. Da konnte ich was schönes beobachten. Irgendwie gab es Bauarbeiten, durch die eine ganze Menge Seitenbepflanzung anscheinend dran glauben musste. Und bis das Zeugs nachgewachsen ist, hat man sich einfach damit beholfen, die Seiten des Highways grün anzusprühen. Ist wahr. Die sprühen echt den Sand grün!
Tanken ist hier tatsächlich recht günstig. Der Jeep ist für 55 Dollar voll betankt. Das haben wir vorgestern gemacht. Nun hätte ich vermutet, dass so eine Tankfüllung auch was reicht, aber nach 400 km braucht man die nächste Zapfsäule. Und ich weiss, dass die Karre, in der wir unterwegs sind, wenn auch für mich schon definitiv Kategorie Panzer, hier eher zu den kleinen Mama-Autos gehört. Es lebe die Umwelt. Werde nach meiner Rückkehr in Schland demütig Müll trennen und nur mehr Bahn und Rad fahren. Erstmal.
Hach schön! Hatte fast vergessen, wieviel Spaß das Schreiben macht. Könnt ich mich ja fast dran gewöhnen...
Jetze wird erstma entspannt. Blond groß ist im Kindergarten und Blond klein beim wohlverdienten / schwer erarbeiteten Mittagschlaf. Die Kiddies rocken übrigens. Der Große hat mittlerweile die Ghettofaust übernommen (bin ick wat stolz) und den Schweigefuchs versuchen wir auch noch umzusetzen.
Liebste Grüße in den kalten November.
icke
Ansonsten, wie schon auf Englisch erwähnt, alles ist riesig groß hier. Und die Menschen ziemlich dick. Manche auch nicht schön. Manche auch beides auf einmal.
Es gibt echt coole Dinge zu bestaunen. Mein Favorit bis jetzt: der Insinkerator. Ein Teil in der Spüle, was mit großem Krach alles zerheckselt, was man reinwirft. Ich habe bis jetzt nur Apfelschalen reingeschmissen (laangweilig), habe mir aber berichten lassen, dass da durchaus die Überreste eines Broilers durchgejagt werden könnten. Irgendwie gruselig, wie ick finde.
Mir wurde eine Runde Rasenmähen versprochen. Bevor hier Familienmitglieder beglückt in die Hände klatschen und sich auf meinen nächsten Berlinbesuch im Sommer freuen: braucht ihr nicht, wird nicht passieren! Hier verspricht die ganze Sache nämlich wesentlich mehr Spaß als zu Hause. Grund dafür: der Rasenmähertraktor. Bäm! Ist zwar kein John Deere, aber hey, klingt trotzdem nach ner Menge Fun-Potential so dass ich mich der Sache mal annehmen werde. Und Micha, wenn es Spaß macht, werde ich den ganzen Rasen mähen, so dass für dich nichts übrig bleibt :-)
Das Essen ist so, wie man es sich vorstellt, wenn man die ganzen dicken Menschen sieht: fritiert, fettig, ungesund und nicht weniger tierfeindlich als zum Beispiel die kroatische Küche (Achtung Vorurteil!).
Gestern waren wir zu dritt, nachdem wir den großen Blonden in den Kindergarten gebracht hatten, in irgendeinem ...mmmh... man könnte es Naturschutzgebiet nennen. Haken an der Sache: auch da fährt man mit dem Auto durch und muss eigentlich nicht aussteigen, die Natur wird aus dem Auto (Kategorie Panzer) bestaunt. Tiere haben wir jetzt keine gesehen, jedenfalls keine, mit denen wir gerechnet hatten. Eigentlich wollten wir Pelikane sehen, da das der Name des Gebietes versprach. Was wir gesehen haben und mir fast nen Herzinfarkt bereitet hat: ne Schlange, die so mir nichts dir nichts aus ner Palme gefallen ist, inklusive Ast, auf dem sie zuvor gechillt hatte. War ne ganze Weile danach nur mit Atmen beschäftigt. Und das, obwohl ick als alter "mit wilden und gefährlichen Tieren brauchste mir ma gar nicht zu kommen, ick war in Australien- Veteran" dachte, mich schockt nix mehr. Ist anders. Schlangen sind mir oll. Vor allem welche, die unvermittelt aus Bäumen purzeln.
Das wollte ich aber gar nicht schreiben. Habe die andere Sache aber irgendwie vergessen...schön blöd.
Ach ja, auf dem Rückweg sind wir über den Highway, um ein bisschen Zeit zu sparen. Da konnte ich was schönes beobachten. Irgendwie gab es Bauarbeiten, durch die eine ganze Menge Seitenbepflanzung anscheinend dran glauben musste. Und bis das Zeugs nachgewachsen ist, hat man sich einfach damit beholfen, die Seiten des Highways grün anzusprühen. Ist wahr. Die sprühen echt den Sand grün!
Tanken ist hier tatsächlich recht günstig. Der Jeep ist für 55 Dollar voll betankt. Das haben wir vorgestern gemacht. Nun hätte ich vermutet, dass so eine Tankfüllung auch was reicht, aber nach 400 km braucht man die nächste Zapfsäule. Und ich weiss, dass die Karre, in der wir unterwegs sind, wenn auch für mich schon definitiv Kategorie Panzer, hier eher zu den kleinen Mama-Autos gehört. Es lebe die Umwelt. Werde nach meiner Rückkehr in Schland demütig Müll trennen und nur mehr Bahn und Rad fahren. Erstmal.
Hach schön! Hatte fast vergessen, wieviel Spaß das Schreiben macht. Könnt ich mich ja fast dran gewöhnen...
Jetze wird erstma entspannt. Blond groß ist im Kindergarten und Blond klein beim wohlverdienten / schwer erarbeiteten Mittagschlaf. Die Kiddies rocken übrigens. Der Große hat mittlerweile die Ghettofaust übernommen (bin ick wat stolz) und den Schweigefuchs versuchen wir auch noch umzusetzen.
Liebste Grüße in den kalten November.
icke
Dienstag, 5. November 2013
With Kater in Cocoa
Hi there,
I'm not even trying to explain what took me soo long to come up with a new post in this blog.
Life since I left Straya has been friendly most of the time, less sunny though . To make it short: after I had spent almost 5 months with my folks in Berlin I moved to home of Oktoberfest - Munich in June last year. Although the city couldn't be more different to Berlin I quite like my life there. Munich people are weird and there is definitely potential for more stories. There are plans to tell you more about life in Bavaria later on but we all know that this is probably not going to happen before a long long time. My last four weeks in a nutshell: my life is a soap opera!
I am enjoying holidays in Florida at the moment - very close to Cape Caneveral - where else would Frau Rakete go? I got kind of adopted by one of my best friends for the next few days until another friend arrives and we are going to start our FL road trip.
Having lived in Australia for two years made me think I got used to big sized super markets and all other kinds of things. However my first two days here have taught me better. Everything is not just only one size bigger in America. I was laughing about the enormous size of my friend's fridge until I have had a look into it and understood why it would be sheer impossible to have it even slightly smaller. That also explains the vast number of obese people I have encountered during the last two days...crazyness! Even there it has to be the extra bit. People are not just slightly overweight here, they actually do have more than just a little problem with their weight or shape...I am feeling pretty thin at the moment and am positive to run around in bikini only soonish. I am definitely in summer shape compared to most of the others.
Another stereotype also already proved true - people are friendly. Also pretty outgoing. Hadn't been in the country for 3 hours and already scored my first telephone number from a quite interesting dude. :-) Could not have been luckier to meet him as I had 7 hours of waiting time in Atlanta with the most boring book in my luggage. Only understood half of what he told me as he spoke English pretty much the way I speak German...way to fast. Ha! He told me that some things still sound quite Ozzie the way I pronounce them...whoot!
The accent has been an issue more than once now...got told it's pretty exotic by more than one person now. Guess exotic is better than German :-)
Hmm, that's about it for today. Not right back in the flow yet. Hope this is to change as I have planned to send out updates on my journey via this platform here.
Enjoy your day everyone!
Cheers
Tina
I'm not even trying to explain what took me soo long to come up with a new post in this blog.
Life since I left Straya has been friendly most of the time, less sunny though . To make it short: after I had spent almost 5 months with my folks in Berlin I moved to home of Oktoberfest - Munich in June last year. Although the city couldn't be more different to Berlin I quite like my life there. Munich people are weird and there is definitely potential for more stories. There are plans to tell you more about life in Bavaria later on but we all know that this is probably not going to happen before a long long time. My last four weeks in a nutshell: my life is a soap opera!
I am enjoying holidays in Florida at the moment - very close to Cape Caneveral - where else would Frau Rakete go? I got kind of adopted by one of my best friends for the next few days until another friend arrives and we are going to start our FL road trip.
Having lived in Australia for two years made me think I got used to big sized super markets and all other kinds of things. However my first two days here have taught me better. Everything is not just only one size bigger in America. I was laughing about the enormous size of my friend's fridge until I have had a look into it and understood why it would be sheer impossible to have it even slightly smaller. That also explains the vast number of obese people I have encountered during the last two days...crazyness! Even there it has to be the extra bit. People are not just slightly overweight here, they actually do have more than just a little problem with their weight or shape...I am feeling pretty thin at the moment and am positive to run around in bikini only soonish. I am definitely in summer shape compared to most of the others.
Another stereotype also already proved true - people are friendly. Also pretty outgoing. Hadn't been in the country for 3 hours and already scored my first telephone number from a quite interesting dude. :-) Could not have been luckier to meet him as I had 7 hours of waiting time in Atlanta with the most boring book in my luggage. Only understood half of what he told me as he spoke English pretty much the way I speak German...way to fast. Ha! He told me that some things still sound quite Ozzie the way I pronounce them...whoot!
The accent has been an issue more than once now...got told it's pretty exotic by more than one person now. Guess exotic is better than German :-)
Hmm, that's about it for today. Not right back in the flow yet. Hope this is to change as I have planned to send out updates on my journey via this platform here.
Enjoy your day everyone!
Cheers
Tina
Samstag, 24. Dezember 2011
Pictures: Trip to Canberra - Hauptstadtbesuch
| Wollongong from above |
Australian War Memorial
| ship's propeller |
| national hero and his donkey, which he saved wounded with |
| inside the memorial |
| somehow this guy reminded me of childhood and I have no idea why |
| kids leaving poppy seed flowers at the memorial's walls |
| sky over Canberra |
| I loooove the colour changing option on my cam |
Canberra's surroundings
| I |
| II |
National Museum of Australia
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