Samstag, 25. Juni 2011

Zurück in Australia

Bin wieder zurück in Perth. Nach ganzen drei Tagen in oder auch auf Bali.

Erster Eindruck: der Abflug aus Perth. Ick liebe den Anflug und Abflug aus dieser Stadt! Bei Tageslicht und im Dunkeln schön. Tagsüber das Türkis des Indischen Ozeans plus weisseste Strände wohin das Auge reicht und nachts die paar Hochhäuser in einer Suppe aus Lichtern der Suburbs drumherum. Es glitzert!

Die ersten Eindrücke von Bali waren überwältigend: warm, schwül, asiatisch, anders, stinkend. Verrückt schon die Einreise: Um ein Visa zu bekommen, müssen erstmal 25 US Dollars locker gemacht werden. Danach noch die normale Einreise mit Fragen wie: was man machen mag, wie lange man bleiben mag usw. Für die Einreise braucht man aber ne ganze lange Weile, weil selbst in der Nacht ewige Schlangen darauf warten, reingelassen zu werden. Traumhaft während des Wartens: die Ansagen des Flughafens, in einem recht forschem Englisch, "Achtung meine Damen und Herren, hiermit wird darauf hingewiesen, dass Flug XXXX aus XXXX soeben gelandet ist. Danke." Hö?

Die Taxifahrt vom Flughafen beginnt mit der Anmeldung an einem Taxicounter. Da wird angesagt, wo man hin möchte, Geld bezahlt und dann kommt ein Taxifahrer und bringt dich zu seinem Taxi. Da in Bali die Strassen/ Gänge zum Teil extrem eng sind, musste ick die letzten 100m laufen, da der Taxifahrer sich weigerte, reinzufahren. Hmpfh! Und das, obwohl dem asiatischen Verkehrsteilnehmer sonst NICHTS zu riskant ist! Ich bin ja nicht zu schreckhaft verkehrstechnisch, nachdem ick heldenhaft das Fahren auf der falschen Seite erlernt habe. Aber auf Bali würde ick nicht mal wissen, auf welcher Seite eigentlich gefahren wird, da jeder fährt, wie er oder sie will und wohin man sich mit seinem Roller durchquetschen kann. Der Herzinfarkt durch Verkehr wurde nach Ankunft im Hotel freundlicherweise durch ein Bintang (lokales Bier) weggetrunken.

Die Tage dann auf Bali wurden vornehmlich Schatten suchend verbracht. Habe 3 she interessante Damen getroffen, mit denen ick die meiste Zeit entweder essen, Orte erkunden, Bier trinken und vor allem die unzähligen Spas besuchen war.

Essenstechnisch haben wir versucht, vor allem lokal zu speisen...lecker. Haben uns vom Lonely Planet (die sind ja jetzt meine Freunde, durch 1a Fachwissen ... siehe vorherige Blogs) oder durch Mundpropaganda inspirieren lassen. Am Abschiedsabend gabs Thunfischsteak mit allem Drum und Dran für 5 Dollar. Die Dinnerbegleitung des Abends war bunt gemixt und hat mich einmal mehr darüber freuen lassen, wie unglaublkich cool doch das Reisen ist: eine Spanierin, ein Italiener, ein Australier, eine Engländerin und ein Amerikanisches Pärchen, wobei sie asiatische und er afrikanische Wurzeln hatte...geilo!

Surfen war ick auch und entgegen aller Erwartungen war ick ooch recht erfolgreich. Soll heissen: Ick stand auf dem verdammten Ding auf der Welle...well, dem Schaum. Aber ein Anfang ist gemacht. Jetzt musset hier nur wieder Sommer werden und dann jeht's rund oder so. Vielleicht. Kann jetzt jedenfalls behaupten, ick war ma Wellenreiter. Check.

Jetzt bin ick wieder zurück und freue mich wieder über Kameraden hier: laute Piepmätze, Sonne und Regen von Zeit zu Zeit. Nachher gehts in eine andere Vorstadt, Nachmittagsbesuch bei B.s Eltern. Ick hoffe, es gibt Kuchen :-)

Liebste Grüße in den Sommer
icke


Sonntag, 5. Juni 2011

Feiertage die Zweite - Aufregung!

Zum Wetter: es ist herrlich! Nicht mehr soo warm, aber der Himmel ist blau, ein Traumtag nach dem anderen. Und das, obwohl seit Mittwoch offiziell Winter ist. Ick liebe dieses Land, die meiste Zeit jedenfalls.

Am Montag wird mal wieder gefeiert, wusste bis vor fünf Minuten nicht mal was, habe mich aber schlau gemacht: Foundation Day. Hier wird der Gründung der Swan River Colony im Jahre 1829 gedacht. Davor waren die einzigen europäischen Leute in WA britische Soldaten, die in Albany seit 1826 stationiert waren. Stirling und seine Mannen haben dann einige Erkundungstouren auf und um den Swan River unternommen und festgestellt, da siedeln zu wollen. Da die Kapitäne Fremantle und Stirling hiessen, bekamen alle möglichen Orte deren Namen oder heissen so wie Orte in England...gähn!

Und da morgen ebendieser Foundation Day begangen wird, wird der Queen's Birthday in WA verschoben. Traditionell in den Oktober (hatten wir ja im letzen Blogeintrag). Habe mich im Internet nochmals kundig gemacht und folgendes recherchiert: Da Ende Oktober das Commonwealth Heads of Government Meeting in Perth stattfinden wird, wo auch die Queen zugegen sein wird, dachte man sich, dass es ja ganz praktisch wäre, wenn man den Geburtstag quasi mit Geburtstagkind feiern könnte. Also wurde der Feiertag einfach nochmal um zwei Wochen verschoben. (Natürlich auch hier Ausnahmeregelungen, aber das führt zu weit.) Find ick nett!

Der Kater is krank. Action hustet. Und da das für ihn wohl ganz schön anstrengend ist, ist der Name gerade alles andere als Programm. Buhuuu. Ick war begeistert vom Besuch beimn Tierarzt. Ick glaube Action auch, jedenfalls wirkte er sehr entspannt, zog es aber vor, nach dem Heimkommen unter dem Bett zu verschwinden...nur vorsorglich. Er wurde aber wieder gesehen, und gehört.

Am Dienstag geht's nach Bali. Am Abend fliege ick nach Denpasar und ick bin soo aufgeregt! Ick freu ma wahnsinnig. Habe zwar noch wenig Ahnung von dem, was mich in Indonesien erwarten wird, aber ick habe sooo schöne Fotos von irgendwelchen Tempeln gesehen, die ick mir unbedingt ankiekn will. Bali gilt ja gemeinhin als das Mallorca der Australier...man darf gespannt sein und ick werde berichten.

Bin noch aufgeregter ob der Tatsache, dass ick ja dann nächsten Freitag wieder nach Australien einreisen werde...uiuiui! Ick hoffe, die lassen mich wieder rein! Habe so viele Horrorgeschichten gehört von Leuten, die sie quasi abgeschoben haben. Wer weiss, falls sie mich aus irgeneinem Grund am Freitag abweisen, würde ich gerne am Sonntag in Berlin brunchen! 

So, Frühstück Nr. 2 wartet.
Sonnigste Grüße von mir hier!

Donnerstag, 19. Mai 2011

Geburtstage

So, da bin ick wieder! Mit nicht wirklich viel zu berichten, jedenfalls nichts, was ins Blog gehörte :-)
Es wird regnerischer und kälter. Verrückterweise sind für Berlin höhere Temperaturen angesagt als für Perth, der Mutter alles Schönwetters. Aber wie schon erwähnt, ist Regen auch mal ganz schön und vor allem romantisch. Hatten wir ja schon.

Samstag wurde geburtstagt. Der Knutsch wurde älter. Da am Wochenende aber Angelegenheiten die Familie verhinderten, wurde vorher gefeiert. Finde ick persönlich ne eigenartige Sacha, bin ick mir doch sicher, dass alleine vorm Geburtstag gratulieren Unglück bringt für die mindestens nächsten 365 Tage. Hier wird nicht nur vorher (Tage vorher) gratuliert, hier werden ganze Parties geschmissen, vorher. Da hamse sich doch wat von ihrer Queen abgekiekt, die feiert ja ooch wann sie will.
Auch das wird hier auf die Spitze getrieben. Frau Königin feiert mehrmals im Jahr bzw. wird in den unterschiedlichen Staaten zu verschiedenen Zeitpunkten befeiert. Normalerweise am zweiten Montag im Juni (klassischerweise Beginn der Skisaison in den Oststaaten). Westaustralien macht allet anders und legt den Queen's Birthday jährlich fest. Je nachdem wie die Schulferien und die Royal Perth Show liegen. Also ick find das schräg.

So, muss reichen für heute. Weiss nix mehr. Brauche Ruhe. So echt. Am Wochenende wird beim Umzug geholfen. Team Deutschland hat Zuwachs bekommen...yay! Mehrfach. Zum einen ist Herr F. Vater eines Sohnes geworden...jö und zum anderen wurde in Bens Büro jetzt die Kraut's Corner eröffnet. Soll heissen ne deutsche Kollegin...nochma yay! Da Deutschland Weiblich 2s andere Hälfte Franzose ist, werden und haben unsere Stereotypendiskussionen eine schöne Erweiterung erfahren. Haha! Dazu später mehr, vielleicht.

Jetzt n Tatort und dann ins Bett.

Grüße
icke

Samstag, 7. Mai 2011

Ick will hier keene schmutzige Wäsche waschen, meine Weste ist fast rein.

Im Zusammenleben mit anderen Menschen landet man ja gerne mal in abstrusen Diskussionen, über z.T. verrückte Dinge. Zusammenleben mit einem Australier plus reger Austausch mit einem ebenfalls deutsch-australischen Paar offenbart in diesen dann tatsächlich landestypische/ kulturspezifische(?) Eigenheiten, die eventuell noch nicht in den persönlichen Stereotypen abgespeichert sind.

Ick muss ja gestehen, ein Haushaltsfreak zu sein. Meistens jedenfalls. Ick putze gerne. Ick räume gerne in der Wohnung rum und ick mag es, die Wäsche zu machen. Am allerliebsten habe ich es gehabt, morgens in meiner Küche in der NKA zu sitzen und der Wäsche beim Drehen ihrer Runden zuzusehen, mit nem lecker Teechen zur Hand. Klingt vielleicht schräg, is aber so. Was würde ick für ne Waschmaschine wie meine in Berlin geben!

Hier in Australien, naja, wenigstens in unserem Hause und den meisten Haushalten, die ick kenne, wird im Toploader gewaschen. Ha! Da schmeisst man die Wäsche oben rein. Wie in einen Topf mit nem Mixstab in der Mitte. Dann macht man den Deckel drauf, Wasser läuft rein (kann man kiekn, das ist ganz cool) und dann wird die Wäsche durch den Mixstab in der Mitte durchgewühlt in der Wassersuppe. 

Ick habe das Dasein des Toploaders so hingenommen und nur leise in mich reingeschimpft. Dachte nämlich, ick wäre die einzige, die sich an der Abwesenheit "echter" Waschmaschinen stört. ABER: Nee! Letztes Wochenende: Riesendiskussion: Australien versus Deutschland. Mixed Teams.
Deutschland männlich bringt leise Bedenken bezüglich des Toploaders vor. Hauptargument: Toploader sind gut gegen Wäsche aller Art und sauber machen sie auch nur wenn sie Lust haben. Woraufhin im gemsichten asutralischen Team, gemeinschaftlich die Augen gerollt werden und mit minderen Argumenten gegengehalten wird: Wenn die Wäsche nich so lange hält, kann man sich eben öfter neue kaufen... hö? Klingt eigentlich nach meiner Logik. 

Interessanterweise wurde vom australischen Team ebenfalls angebracht, dass man diese Waschmaschinendiskussion anscheinend mit jedem Deutschen haben muss.

Memo an meine persönliche Stereotypenliste:
Deutschland - wir bestehen auf saubere, vor allem aber intakte Wäsche. 
Australien - sie hassen Waschmaschinendiskussionen mit Deutschen, ebenso wie Beschwerden über ihr Brot, welches zugegebenermaßen fast noch schlechter als ihre Waschmaschinen ist.

Ick liebe dieses Land. Trotzdem.

Blablabla
Gute Nacht!
 

Dienstag, 3. Mai 2011

Foto: Was noch zu sagen war

"Hatter Recht!" says Tina

Wörter - Feiertage - Busselton Jetty Experience

Ich habe irgendwann mal behauptet, ich würde eine Rubrik mit Wörtern, die ick dazu gelernt habe, eröffnen. Soweit isset noch nich,aber ick habe mich gestern wieder daran erinnert, als es darum ging, wo im Wohnzimmer ne Lampe hinkommt und die von Ben so heissgeliebten Metallicaposter... Ick weiss gar nicht mehr welchen Vorschlag ick ihm unterbreitet habe, aber ick habe doch tatsächlich ein "that's a mint idea" zurück bekommen. Nun wusste ich als gebildeter Lonely Planet Leser, dass der Perthite damit Gefallen an etwas ausdrücken möchte. Dennoch war ick erstmal vor den Kopf gestoßen, weil ick das tatsächlich im ganzen letzten Jahr nicht einmal gehört habe und dachte, dass haben sich die vom Lonely Planet ausgedacht. Ha! Ham se nich! Man sagt tatsächlich MINT wenn was gut ist. Und die Steigerungsform davon ist verrückterweise MINTOX. Dit is quasi richtich jeil. Das wollte ich kurz geteilt haben mit euch.

Die Vögel sind immer noch laut und jeden Tag scheinen sich neue dazuzugesellen. Die kennen kein Erbarmen.

Hatten ja letzte Woche eine ganze Menge Feiertage. Ging los am Freitag mit Karfreitag, einer der zwei Tage im Jahr, wo tatsächlich die Geschäfte geschlossen sind und man keinen Alkohol erwerben kann. Dann gabs normal Ostern und auf den Ostermontag fiel ein weiterer, sehr australisch/ neuseeländischer Feiertag: ANZAC Day. Da gedenken sie ihrer Truppen, die im Ersten Weltkrieg in Gallipolli (Türkei) gefallen sind. O-Ton Australier: We were slaughtered. Da hingekommen sind sie Dank Commonwealth, sie mussten den Engländern zur HIlfe eilen. Dumm war, dass sie an einer Steilküste angelandet sind, von der die türkischen Truppen nur runterschießen mussten, um sich des unliebsamen Gastes zu entledigen. So sind dann damals ne ganze Menge Ozzies und New Zealanders nicht mehr zurück gekommen. Und die die zurückgekommen sind, erreichten das mit HIlfe eines Tricks. Laut Ben haben die wohl damals so ne Art Selbstschussanlage erfunden, so dass das Feuer aufrecht erhalten wurde, während sie sich klammheimlich aus dem Staub gemacht haben...clever!
Nun, ANZAC Day war eigentlich Montag, weil das aber eh schon n Feiertag war, wurde der einfach noch einen Tag nach hinten verschoben, so dass eine traumhafte arbeitnehmerfreundliche Woche bei rumgekommen ist.

Eigentlich hatten wir wahnsinnig viele tolle Pläne, was wir nicht alles anstellen wollten. Bei rausgekommen ist ein Trip nach Busselton (Süden von Perth). Da wurde die Jetty (Seebrücke) wieder eröffnet. War mein drittes Mal da und endlich durfte ick einmal hin und zurück laufen!!! 2km in jede Richtung und jede Menge Kids, Jugend und Familien auf der Brücke, die einer der Lieblingsbeschäftigungen der Australier nachgingen: Angeln und Krabbenfischen. Dementsprechend sieht die Brücke auch aus. Alle paar Meter hatte man RIESIGE Blutflecken auf dem Beton, aus dem die Brücke jetzt gemacht ist. Ick glaube ja, man muss kein Vegetarier sein, um das einigermaßen eklig zu finden. Aber ick fürchte, die Australier an sich sind hartgesottenerer Natur. Von mir trotzdem an dieser Stelle hier: Großes Pfui!

Danach gings nach Collie, was so wahnsinnig unspektakulär war, dass wir unsere Übernachtungspläne geändert haben und nach Mandurah gefahren sind. Mandurah: das Rentnerparadies WA's. Aber schön.

Mehr weiss ick nich mehr.
Bis denne
icke

Busselton Jetty

Montag, 2. Mai 2011

Alles neu macht der Mai

Bald gibt's Neues. Versprochen!
Hier wird langsam herbstlich...Temperaturen um die mittleren 20er Gräder. Sonne satt. Ab und zu Regen, der ist aber wunderschön, weil so selten. Und dadurch, dass man in Australien eigentlich überall direkt unterm Dach wohnt, macht der auch herrlichen Krach. ROMANTISCH!

Apropos Krach. Seit Wochen tanzen die Vögel in unserem Garten in den Mai. Man man man, ick dachte immer, dass Berliner Vögel mitunter spinnen, wenn es Frühling wird, aber nichts, rein gar nichts ist vergleichbar mit den Krawallbrüdern in Australien im Herbst. Das liebe Federvieh (alle bunt und wahnsinnig niedlich und liebenswert) zieht den früchtetragenden Bäumen hinterher. Und da unser Eukalyptus im Garten gerade "fruchtet" gibt es jeden Morgen, Abend, aber auch zwischendurch ein Vogelkonzert...schnall dich an! Naja, eigentlich klingt es ganz furchtbar. Erst beginnnen die Krähen, die hier klingen, wie Katzen, denen man auf den Schwanz tritt. Mein geschätzter Exkollege Martin meinte, auch ganz treffend, die klingen wie Menschen, die man, bevor man sie foltert, mit Helium vollgepumpt hat. So. Stellt Euch das bitte vor. Das also so gegen 5:30/ 6:00. Die gemeine Krähe braucht nämlich gar kein Licht um einfach nur laut zu sein. Nach etwa 30 Minuten, mit einsetzendem Sonnenaufgang gesellen sich die einen oder anderen Krakehler dazu. Die meisten davon frühstückende 28s. Keine Ahung, warum die keinen ordentlichen Namen bekommen haben. Aber wunderschön bunt sind sie (Foto unten, allerdings im alten Haus). Und wer schonmal im Tierpark vorm Wellensittichkäfig (der mit ganz ganz vielen drin) gestanden ist und mitbekommen hat, was passiert, wenn die auf einmal alle ganz doll aufgeregt sind, stelle sich das bitte nur 1000 Mal lauter vor und weiss, wie sich der Garten morgens anhört. Argh!!! Aber auch soooo niedlich! Wie sie alle so in den Zweigen hängen und sioch gegenseitig zubrüllen, dass sie noch am Leben sind und den wahrscheinlich besten Eukalyptus von allen gefunden haben. Und das jeden Morgen!
Mich würde wirklich mal interessieren, was die sich gegenseitig so erzählen! Muss ja wahnsinnig wichtig oder interessant sein, sonst würde man das doch leiser machen.
Wurde von Ben aufgeklärt, dass Vögel z.T. nur das Piepen und Kreischen ihrer eigenen Gattung/ Rasse/ Art hören und die anderen Pfeifen ausblenden. Finde das eigentlich eine gute Herangehensweise. Funktioniert bei mir nur leider nicht.
Hmm. Könnte noch ne ganze Menge mehr schreiben. Von Flughäfen zum Beispiel. Oder dem A380. Ausserdem von endlos langen Brücken in Busselton und wahrscheinlcih auch der einen oder anderen Peinlichkeit. Ah ja, die muss ick noch loswerden:
Beim letzten Sonntagsbierchen mit den F.s habe ick mich über die Spieluhr der Nachbarn aufgeregt. Und als Martin und icke nach dem englischen Wort für Spieluhr gesucht haben, aber nicht gefunden haben und deshalb das Ding umschrieben haben, habe ich eben die Melodie gesummt, die das Ding immer von sich gibt (Greensleaves für die musikalisch Gebildeten). Joa, mir wurde dann von allen drei Anwesenden grinsend bestätigt, dass das nicht etwa eine nervige Spieluhr, sondern der Ice Cream Van ist. Ups. Aber noch viel schlimmer: Die unzähligen verpassten Momente, wo ick zu Hause saß und mich nach einem Eis verzehrt habe und mich gleichzeitig über die Spieluhr der Nachbarn aufgeregt habe!!! ARGH!!!

So, nächstes Mal mehr.
Ick geh jetzt Eis essen.
Sonnige Grüße
icke